Über uns

Unser Verein „Wings for Africa“ ist gemeinnützig
und im Vereinsregister eingetragen.

Wir haben diesen Verein gegründet, weil wir die Vision haben, für Kinder, Jugendliche und Familien in Kamerun eine Perspektive zu schaffen.

Eine Perspektive heraus aus Armut und Abhängigkeit. Hin zu einem Leben, in dem die Menschen durch eine solide berufliche Ausbildung eigenverantwortlich für sich und ihre Familien sorgen und damit ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können.

Die Schere zwischen Arm und Reich ist in Kamerun sehr groß. Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Benachteiligung führen für viele Kinder und Jugendliche zu einem Leben auf der Straße, manche müssen in Slums leben. Ohne fremde Hilfe, ohne Bildung und Ausbildung besteht fast keine Aussicht auf eine Verbesserung ihrer Situation.

Wirksame Hilfe, die ankommt

Wir sind ein Team motivierter Menschen, die sich ehrenamtlich für die Vision des Vereins einsetzen.

Clémence Labrentz, die Vorsitzende des Vereins, lebt seit über 16 Jahren in Deutschland und arbeitet als Chirurgisch-Technische Assistentin in einer Privatklinik in München. Sie stammt selbst aus Kamerun, kennt also die Verhältinisse und die Kultur dort sehr gut.

Dr. Carlos Weber engagiert sich als Schatzmeister. Er arbeitet als Patentprüfer am Europäischen Patentamt und kennt die Lebensverhältnisse in Kamerun aus zahlreichen Fotoreisen, die er nach Zentralafrika unternommen hat.

Ruth Paulig ist auch im Vereinsvorstand und bringt als Mikrobiologin Ihre Leidenschaft für die Entwicklungshilfe, zusammen mit langjähriger Praxiserfahrung aus Entwicklungshilfeprojekten in Afrika, insbesondere aus dem Aufbau von Berufsschulen, mit ein.

Mit weiteren ehrenamtlichen Unterstützern und unserem Partnerverein vor Ort schaffen wir Hilfe, die bei den Menschen ankommt.

Die Arbeit an unserer Vision beginnen wir mit diesen zwei Projekten:

Mit dem Schulgartenprojekt in der Nähe des Dorfes Bangangté schaffen wir Lebensgrundlagen für die Ärmsten. Mit Anbau von Gemüse, Baumpflanzungen und Ziegenhaltung werden dauerhaft Quellen für Nahrung und Einkommen geschaffen. Ein Grundstück dafür wurde uns schon zur Verfügung gestellt.

Hier können Sie die Menschen mit Spenden für Werkzeuge, Samen, Setzlinge und Jungtiere unterstützen.

Das zweite Projekt liefert Bildung und Ausbildung. In einer Berufsschule schaffen wir Ausbildungswerkstätten für Schreinern, Elektrik/Solartechnik und Fahrzeugmechanik. Das Grundstück in der Nähe der Hauptstadt Jaunde haben wir bereits erworben, die Baupläne sind von einem Architekten erstellt und wir sind in Gesprächen mit Sponsoren und Spendern.

Auch hier ist jeder Spendeneuro wertvoll, den wir für Bau, Einrichtung und Betrieb verwenden können. Es geht um die berufliche Zukunft der Menschen.

Helfen Sie mit, dass für benachteiligte Menschen die Vision eines selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens Realität wird.

Auf dem Weg nach Ganvié, einem Dorf auf Pfählen in einem See, Benin

Erfahren Sie noch ein wenig über Kamerun:

Jaunde ist die Hauptstadt Kameruns, das an der Westküste Zentralafrikas liegt. Bis zur Unabhängigkeit am 1.1.1960 erlebte das Land in den letzten Jahrhunderten verschiedene europäische Einflüsse. Portugiesische, Deutsche, Britische und Französische – durch Handel, Kolonisation sowie Völkerbund- und UNO Mandate. Das spiegelt sich z.B. in den beiden Amtssprachen Französisch und Englisch wider. Darüber hinaus werden ca. 230 lokale Sprachen und Dialekte gesprochen.

Auf einer Fläche, die ca. der von Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen entspricht, leben ca. 28 Mio. Menschen. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Christen mit 70% Anteil, 20% sind Muslime. Die Lebenserwartung liegt bei unter 60 Jahren.

Kamerun hat eine Einschulungsrate von 79% und die Chancen dafür sind zwischen Jungen und Mädchen ausgeglichen. Allerdings liegt die Schulbesuchsdauer nur bei etwas über 6 Jahren und ca. 25% der Bevölkerung sind Analphabeten. Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 100€ im Monat fallen die Kosten für Schulmaterial und Uniformen natürlich in`s Gewicht.

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